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Ankündigungen

Weltautismustag

Countdown zum Weltautismustag am 2. April

After-Weltautismustag 🥳

Im Rahmen des Weltautismustages am 02. April erhielten wir weitere Aussagen von Eltern, die nicht ungelesen/ungehört bleiben sollen:

„Autismus bereichert unser Leben, weil wir jeden Tag lernen, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Wir übersehen so viele schöne kleine Dinge, an denen man sich erfreuen kann, die unserem Kind wichtiger sind als alles andere.

Die größte Herausforderung am Autismus ist das Kind verstehen zu lernen und es vor vielen äußeren Einflüssen zu beschützen. Viele verurteilen unser Kind als unerzogen.“ (Eltern eines 11-jährigen Jungen)

„Autismus bereichert mein Leben, weil ich immer einen Spezialisten im Haus habe.

Autismus bedeutet für mich, dass es 14.02 Uhr ist und nicht um zwei, dass ich jeden Abend an das Nachtlicht denke, dass ich im Februar die kurzen Hosen verstecke und dass ich Bal-A-Vis-X mache.

Mir würde es besser mit den autistischen Besonderheiten gehen, wenn andere Menschen verstehen würden, dass das Verhalten von Autisten aus ihrer anderen Wahrnehmung resultiert.

Die größte Herausforderung am Autismus ist, sich immer wieder darauf einzustellen.

Andere Menschen sollten über Autismus wissen, dass man autistische Kinder besser erziehen kann, wenn man sie versteht.“ (Mutter eines 11-jährigen Jungen)

02.04.2021 – Heute ist WELTAUTISMUSTAG!

„Die größte Herausforderung am Autismus ist: sich als Paar und Mensch nicht zu verlieren; auch den Geschwistern gegenüber gerecht zu werden, da neben Beruf, Haushalt etc. kaum Zeit bleibt; immer Ruhe zu bewahren, auch an sehr schwierigen Tagen; sich auf die Stimmungsschwankungen (manchmal mehrmals täglich oder auch mehrmals stündlich) einzustellen und angemessen zu reagieren.“ (Mutter eins 4-jährigen Jungen)

„Autismus bedeutet für uns nur das, dass es solche Menschen gibt, die die Welt ganz anders sehen, als die Menschen ohne Autismusspektrum. Im Grunde genommen benötigen sie genau wie auch die gesunden Menschen Liebe und Akzeptanz und vielleicht ein bisschen mehr Toleranz. Unser Sohn ließ uns nach neuen „Instrumenten“ in der Kommunikation mit ihm und dann auch mit seiner Schwester suchen und dank ihm und seinem Weltbild haben wir als Eltern einen neuen Kurs in unserem Familienleben genommen, der mit „Beziehung statt Erziehung“ und „Wechselwirkungsbeziehungen“ zu tun hat. Wir sagen den Kindern, dass egal welche Niederlagen bzw. Pech sie haben, wer am schnellsten angezogen ist oder was besser machen kann, sie sind für uns die besten Kinder in der Welt und wir lieben sie bedienungslos. Und jeder hat eigene Stärken und Schwächen. Auch wir Erwachsenen haben unsere Schwächen und machen genauso Fehler und wir lernen permanent auch dank unseren Kindern. Auf solche Weise möchten wir den Kindern zeigen, dass die Liebe, echte Freundschaft und Glück nichts mit „Besser, schneller, kluger, reicher als die Anderen sein“ zu tun haben. Und Stärke heißt nicht, den anderen Mensch zu dominieren, alles bestimmen, überall als erste sein, perfekt sein sonst bei Bedarf nachgeben, abwarten, auch Schwäche zeigen, bleiben so wie wir sind, ohne Freiheit des anderen einzuschränken.“ (Mutter eines 10-jährigen Jungen)

„Unserem Kind würde es besser mit den autistischen Besonderheiten gehen, wenn gerade in der Schule die Lehrer mehr angebotene Weiterbildungen zum Thema Autismus nutzen würden und dadurch besser damit umgehen könnten.“ (Eltern eines 10-jährigen Mädchens)

„Wir können und sollten so viel von ihnen lernen und ihnen wirklich helfen anstatt sie in irgendetwas zu pressen was sie nicht sind. Jeder Mensch in autistischen Spektren ist ein wundervolles Wesen wie du und ich 🙂. Ich wünsche mir mehr Verständnis, Aufklärung über Autismus, Respektvolles Miteinander, Toleranz, Akzeptanz, Offenheit, Mut und Liebe für jede einzelne Wunderblume in autistischen Spektren auf dieser Welt. Sie sind auch nur Menschen wie du und ich. Nur eben „anders“. Aber Anders Sein ist doch das Schönste was es gibt 🙂“ (Schulbegleiterin eines 15-jährigen Mädchens)

01.04.2021

„Der Autismus unseres Sohnes ist jeden Tag eine Übung im Fach Geduld: Unser Sohn ist der beste Lehrer.“ (Eltern eines 7-jährigen Jungen)

„Autismus bereichert mein Leben, weil ich in unwahrscheinlich faszinierende Welten eintauchen darf, in denen es so viel zu lernen gibt. Vor allem über sich selbst. Autismus bedeutet für mich: die Welt mit anderen Augen/Sinnen zu erleben, das Sprengen seiner eigenen Grenzen und Komfortzonen, absolute Flexibilität 🙂 & Abenteuer.“ (Schulbegleiterin eines 15-jährigen Mädchens)

„Unserem Kind würde es besser mit den autistischen Besonderheiten gehen, wenn andere Menschen verstehen würden, dass er keine Kontrolle über manche Dinge/Situationen hat und dies kein Ausdruck von unerzogen oder böse ist. Er empfindet nur einfach anders, nicht schlechter oder besser, anders!“ (Mutter eines 4-jährigen Jungen)

„Die größte Herausforderung am Autismus ist die individuellen Besonderheiten zu erkennen und zu verstehen.“ (Eltern eines 10-jährigen Mädchens)

31.03.2021

„Die größte Herausforderung am Autismus ist, offen damit umzugehen, darüber reden zu können, mit allen Konsequenzen und seine Meinung auch nicht kaputt diskutieren zu lassen.“ (Eltern eines 10-jährigen Mädchens)

„Unserem Kind würde es besser mit den autistischen Besonderheiten gehen, wenn andere Menschen verstehen würden, dass er Situationen nach anderen Maßstäben/Aspekten betrachtet.“ (Eltern eines 7-jährigen Jungen)

„Autismus bedeutet für uns viele Erfahrungen im persönlichen und zwischenmenschlichen Bereich, sowie eine konstante Struktur und Routine. Aber auch viel Familienzeit, Zusammenhalt, Verständnis füreinander, Trost und Freude bei Fortschritten.“ (Mutter eines 4-jährigen Jungen)

„Mit ihren autistischen Besonderheiten würde es den Betroffenen sehr viel besser gehen, wenn andere Menschen verstehen würden, dass „Anders“ sein keine Bedrohung, nichts Negatives ist. Wir alle sind anders. Individuell und im Grunde dennoch gleich. We all are humans. Ich denke die größte Herausforderung am Autismus sind die Destruktivität, Unreflektiertheit, Verschlossenheit und Angst in dem Bewusstsein der Menschen, die imaginäre Barrieren erschaffen, welche eigentlich keine sind oder sein müssten.“ (Schulbegleiterin eines 15-jährigen Mädchens)

„Autismus bereichert unser Leben, weil es uns zeigt, dass man einfach nicht alles verstehen bzw. erklären kann und man soll den anderen Menschen wahrnehmen und einfach akzeptieren so wie er ist. Dabei aber kann man offen sagen, wenn eigene Grenzen überschritten oder verletzt sind, und wenn was nicht gefällt. Jedes Gefühl ist erlaubt aber nicht jedes Verhalten. Wir selbst haben das von unseren Eltern leider nicht gehört, deswegen lernen wir nun, uns selbst wahrzunehmen, mehr zu reflektieren, „hier und jetzt“ zu leben, „Anderssein“ einfach zu akzeptieren und damit umzugehen. Unsere Motivation ist dabei „Glücklich zu sein, so, wie wir sind“ Nur das möchten wir unseren Kindern mit unserem eigenen Verhalten beibringen.“ (Mutter eines 10-jährigen Jungen)

30.03.2021

„Uns und unserem Kind würde es besser mit den autistischen Besonderheiten gehen, wenn andere Menschen verstehen würden, dass jedes Verhalten einen Grund hat und wenn andere Menschen verstehen würden, dass der Autismus auch dann da ist, wenn man ihn nicht (offensichtlich) sieht.“ (Eltern eines 7-jährigen Jungen)

„Autismus bereichert unser Leben, weil man wieder lernen muss Situationen/Menschen mit anderen Augen zu betrachten. Das führt dazu, weniger zu verurteilen, zu bewerten und schöne Dinge einfach mehr zu schätzen. Des Weiteren ist die Liebe und Zuneigung eines Autisten eine einzigartige ehrliche und tiefe Zuneigung, ohne Hintergedanken, gespielt oder Eigennutz.“ (Mutter eines 4-jährigen Jungen)

„Die größte Herausforderung am Autismus war für uns gereizte wütende Reaktion des Kindes auf die bestimmten Situationen, dass unser Sohn mit eigenen Gefühlen angemessen nicht umgehen und die Gefühle des Gegenübers nicht verstehen kann. Besonders schlimm waren die mehrmals wiederholende Wutausbrüche am Alltag in verschieden Situationen und auch beim Spielen.“ (Mutter eines 10-jährigen Jungen)

„Unserem Kind würde es besser gehen, wenn andere Menschen verstehen würden, dass er nicht verwöhnt, sondern mit eigene autistische Besonderheiten eingesperrt ist.“ (Mama eines 5-jährigen Jungen)

„Was wir anderen Menschen schon immer mal über Autismus sagen wollte(n): Es ist keine Krankheit. Andere Menschen sollten über Autismus wissen, dass es eine andere Daseinsform ist und die nicht schlechter ist, als die der Normalos, sogar besser. Autisten fühlen sehr viel, ja zu viel. Sie können oder wollen es nicht zeigen.“ (Eltern eines 10-jährigen Mädchens)

29.03.2021

„Er sieht die Dinge mit anderen Augen und fühlt auf einer ganz eigenen Ebene“ (Opa eines 10-jährigen Jungen)

„Autismus bedeutet für uns schweine viel Geduld zu haben.“ (Eltern eines 7-jährigen Jungen)

„Autismus bereichert mein/unser Leben, weil wir es eben nur so kennen und lieben. Der besondere Blick für die Dinge, die andere locker übersehen. Autismus bedeutet für mich/uns alltägliche Normalität.

„Mir/uns/unserem Kind würde es besser mit den autistischen Besonderheiten gehen, wenn andere Menschen verstehen würden, dass wir niemanden absichtlich ärgern wollen, sondern nun mal so sind, wie wir sind.“ (Mutter eines 10-jährigen Mädchens)

Ausfall der Ferienfahrt

Aufgrund der anhaltenden Einschränkungen und Maßnahmen zur Eindämmung des Pandemie-Geschehens werden wir auch in diesem Sommer keine Ferienfahrt ausrichten können. Wir bedauern diese Entscheidung und legen all unsere Hoffnungen darauf, 2022 wieder voller Elan und Tatendrang mit Ihren Kindern und Jugendlichen auf Reisen gehen zu können.